Die Wellivilla – Geschichten, Experimente und ein bisschen Wahnsinn

Hier geht es um das, was passiert, wenn Begeisterung, Tatendrang und ein kleines Maß an Selbstüberschätzung aufeinandertreffen. Die Wellivilla war über viele Jahre mein großes Projekt, mein Spielplatz für Ideen – und manchmal auch für ziemlich absurde Einfälle. (Stichwort: Felswand. Sah großartig aus. War es nicht.)

In diesem Bereich findest du die Entstehung, die Erweiterungen, die Renovierungen und all die kleinen und großen Experimente, die aus einer einfachen Außenvoliere nach und nach ein sehr persönliches Stück Garten, Herzblut und Lernkurve gemacht haben. Vieles davon würde ich heute anders machen. Vieles würde ich genau so wieder tun, hätte mein Leben nicht eine andere Richtung genommen. .

Meine Außenvoliere Wellivilla nach der Erweiterung des Flugraums.

Die Erweiterung der Wellivilla

Im Spätsommer 2001 wurde unser Garten komplett umgestaltet. In diesem Zuge ergab sich die Möglichkeit, den Flugraum der Wellivilla – also das eigentliche Herzstück der Außenvoliere – deutlich zu vergrößern. Am Ende kamen ganze neun Quadratmeter zusätzlicher Flugraum hinzu.

Diese Erweiterung war kein spontaner Schnellschuss, sondern eine Gelegenheit, die sich durch die ohnehin anstehenden Arbeiten im Garten bot. Rückblickend war es eine der sinnvollsten Veränderungen an der gesamten Anlage.

Skizze der Wellivilla ab 2001
Skizze zur Erweiterung der Wellivilla: Der neue Flugraum schloss direkt an die bestehende Anlage an.

Planung und Vorbereitung

Der neue Bereich wurde nicht in die bestehende Voliere integriert, sondern zunächst separat geplant. Das Betonfundament für den zusätzlichen Flugraum wurde direkt neben der bestehenden Voliere gegossen.

Dabei wurde im Beton bewusst eine Vertiefung vorgesehen, die später als Badeteich dienen sollte. Die Planung solcher Details im Vorfeld hat sich als sehr hilfreich erwiesen, da nachträgliche Änderungen deutlich aufwändiger gewesen wären.

Bau der Erweiterung

Die komplette Erweiterung wurde gewissermaßen „nebenan“ hochgezogen. Erst als der neue Teil vollständig stand, wurde das Gitter der alten Begrenzung entfernt und beide Bereiche miteinander verbunden.

Dieses Vorgehen hatte den Vorteil, dass die bestehende Voliere während der Bauphase weitgehend unverändert blieb und die Vögel nicht unnötig gestört wurden.

Überdachung mit Doppelstegplatten

Der neue Flugraum wurde vollständig mit Doppelsteg-Plexiglasplatten überdacht. Dadurch entstand ein besonders heller, freundlicher Bereich – eine Art Sonnenterrasse für die Wellensittiche.

Leider habe ich aus der Zeit nur noch die minikleinen animierten GIFs, aber besser als nichts!

Warum Plexiglas statt Draht?

Die Entscheidung für Plexiglas als Überdachung fiel aus zwei Gründen. Zum einen sollte verhindert werden, dass bei Regen große Mengen Wasser in den Flugraum gelangen.

Der wichtigere Aspekt war jedoch der Schutz vor Verkotung durch Wildvögel. Ein offenes Drahtdach hätte hier ein unnötiges Risiko dargestellt, insbesondere im Hinblick auf mögliche Krankheitsübertragungen.

Zusätzlicher Windschutz

Auch die komplette Ostseite der Erweiterung wurde mit Plexiglas verkleidet – mit Ausnahme einer kleinen „Not-Tür“. Dadurch entstand ein deutlich verbesserter Windschutz, der den neuen Bereich ganzjährig angenehmer nutzbar machte.

Für diese Arbeiten mussten die Vögel einen Tag im Schutzhaus bleiben, während das alte Gitter entfernt und die neuen Plexiglasplatten angebracht wurden. Der Eingriff war überschaubar und ließ sich gut organisieren.

Fazit: Mehr Raum, spürbarer Effekt

Die Erweiterung der Wellivilla brachte den Vögeln deutlich mehr Flugraum und veränderte die Nutzung der Voliere spürbar. Gerade der helle, geschützte Bereich wurde intensiv genutzt und entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten Aufenthaltsorte.

Rückblickend war diese Erweiterung nicht nur ein Zugewinn an Fläche, sondern auch an Qualität – für die Vögel ebenso wie für den Alltag mit der Voliere.

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