Einrichtung einer Außenvoliere

Wie eine Außenvoliere eingerichtet ist, entscheidet darüber, wie sicher, abwechslungsreich und alltagstauglich sie für deine Vögel wirklich ist. Äste, Seile, Futterplätze, Einstreu, Badegelegenheiten oder auch eine Begrünung sind keine Dekoration, sondern sorgen für das Wohlbefinden der Tiere ganz unmittelbar.

In diesem Bereich findest du erprobte Lösungen aus der Wellivilla und praktische Erfahrungen zu Zubehör, Sitzmöglichkeiten, Fütterung, Baden, Einstreu, Begrünung und allem, was eine Voliere im Alltag funktional macht – damit die Einrichtung nicht nur gut aussieht, sondern für dich pflegeleicht bleibt und für die Vögel sinnvoll ist.

Künstlicher Regen in der Außenvoliere mit Micro Drip System von Gardena (Sprinkleranlage)

Sprinkleranlage für die Voliere

Seit dem Frühjahr 2005 gab es in der Wellivilla ein Sprinklersystem. Es diente zunächst keinem praktischen Zweck im engeren Sinne, sondern ausschließlich der Bespaßung der Bewohner – künstlicher Regen für Wellensittiche.

Notwendig war diese Anlage sicher nicht. Aber sie sorgte für Abwechslung, Bewegung und gelegentlich auch für überraschende Begeisterung, zumindest bei einem Teil des Schwarms.

Später war sie wichtiger Bestandteil, um meine Begrünungs-Experimente möglich zu machen.

Grundidee und Aufbau

Die Beregnungsanlage ließ sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln selbst bauen. Benötigt wurden Sprühdüsen, ein spezieller schwarzer Schlauch, in den die Düsen vorsichtig eingesetzt werden, sowie passende Verbindungsstücke und Verschlussstopfen.

Am Endstück dieses Schlauchs war über einen Verbinder ein zweiter Schlauch angeschlossen, der durch das Volierengitter in den Außenbereich geführt wurde. Dieser wiederum war über ein weiteres Zwischenstück mit einem ganz normalen Gartenschlauch verbunden, der am Wasserhahn vor der Voliere angeschlossen war.

Vom Wasserhahn bis in die Voliere

Der Aufbau begann ganz banal am Wasserhahn. Von dort führte ein Gartenschlauch bis zur Voliere, wo er mit einem dünneren Schlauch verbunden wurde. Dieser passte problemlos durch das Volierengitter und leitete das Wasser direkt in den Außenteil.

Im Inneren der Voliere wurde der Schlauch erneut verbunden – diesmal mit dem eigentlichen Sprinklerschlauch. An dieser Stelle ließ sich die Verbindung bei Bedarf trennen, um alternativ eine Bewässerungsdüse anzuschließen, mit der Wasser in den früheren Bachlauf geleitet werden konnte.

Befestigung und Düsen

Der schwarze Sprinklerschlauch führte von dort bis unter die Decke des Flugraums und war mit Schraubhaken befestigt. In den Schlauch waren insgesamt vier Sprinklerdüsen integriert, die einen feinen, gleichmäßigen Sprühregen erzeugten.

Der Effekt war eher subtil – kein Platzregen, sondern ein sanftes Nieseln. Man musste manchmal schon genau hinschauen, um zu sehen, dass es tatsächlich „regnete“.

Erfahrung aus dem Alltag

Die Sprinkleranlage war eine tolle Ergänzung. Manche Wellensittiche fanden das künstliche Wetter spannend, andere ignorierten es konsequent. Wie so oft hing die Begeisterung stark vom einzelnen Vogel ab.

Als Beschäftigung und Abwechslung und auch zur Bewässerung der Pflanzen in der Voliere funktionierte das System gut. Wer Freude an solchen Spielereien hat und den Aufwand nicht scheut, kann damit aber durchaus Leben in den Volierenalltag bringen.

Fazit

Eine Sprinkleranlage ist natürlich kein notwendiger Bestandteil einer Außenvoliere. Wer eine begrünte Voliere plant, hat durch sie auf jeden Fall eine komfortable Bewässerungsmöglichkeit. Die Begeisterung der Vögel ist unterschiedlich. An sehr warmen Sommertagen sorgt der künstliche Regen auf jeden Fall für eine spaßige Erfrischung. Wichtig ist nur, dass die Vögel die Möglichkeit zum Ausweichen haben, wenn sie keine Lust auf eine Dusche haben. Wer auch künstlichen Regen einbauen möchte, sollte sich mit dem Gardena Micro Drip System* befassen.

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