Sprinkleranlage für die Voliere
Seit dem Frühjahr 2005 gab es in der Wellivilla ein Sprinklersystem. Es diente zunächst keinem praktischen Zweck im engeren Sinne, sondern ausschließlich der Bespaßung der Bewohner – künstlicher Regen für Wellensittiche.
Notwendig war diese Anlage sicher nicht. Aber sie sorgte für Abwechslung, Bewegung und gelegentlich auch für überraschende Begeisterung, zumindest bei einem Teil des Schwarms.
Später war sie wichtiger Bestandteil, um meine Begrünungs-Experimente möglich zu machen.
Grundidee und Aufbau
Die Beregnungsanlage ließ sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln selbst bauen. Benötigt wurden Sprühdüsen, ein spezieller schwarzer Schlauch, in den die Düsen vorsichtig eingesetzt werden, sowie passende Verbindungsstücke und Verschlussstopfen.
Am Endstück dieses Schlauchs war über einen Verbinder ein zweiter Schlauch angeschlossen, der durch das Volierengitter in den Außenbereich geführt wurde. Dieser wiederum war über ein weiteres Zwischenstück mit einem ganz normalen Gartenschlauch verbunden, der am Wasserhahn vor der Voliere angeschlossen war.
Vom Wasserhahn bis in die Voliere
Der Aufbau begann ganz banal am Wasserhahn. Von dort führte ein Gartenschlauch bis zur Voliere, wo er mit einem dünneren Schlauch verbunden wurde. Dieser passte problemlos durch das Volierengitter und leitete das Wasser direkt in den Außenteil.
Im Inneren der Voliere wurde der Schlauch erneut verbunden – diesmal mit dem eigentlichen Sprinklerschlauch. An dieser Stelle ließ sich die Verbindung bei Bedarf trennen, um alternativ eine Bewässerungsdüse anzuschließen, mit der Wasser in den früheren Bachlauf geleitet werden konnte.
Befestigung und Düsen
Der schwarze Sprinklerschlauch führte von dort bis unter die Decke des Flugraums und war mit Schraubhaken befestigt. In den Schlauch waren insgesamt vier Sprinklerdüsen integriert, die einen feinen, gleichmäßigen Sprühregen erzeugten.
Der Effekt war eher subtil – kein Platzregen, sondern ein sanftes Nieseln. Man musste manchmal schon genau hinschauen, um zu sehen, dass es tatsächlich „regnete“.